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Agrarmärkte 2017
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Die Preise von Jungbullen liegen über den Vorjahren



Im Südwesten wurden in den ersten 2 Novemberwochen 14 % mehr Bullen geschlachtet als im Vorjahr, auch die Färsenschlachtungen nahmen zu, die Zahl der Kuhschlachtungen blieb hingegen fast unverändert. Mit den kühleren Temperaturen im Herbst zieht die Nachfrage nach Rindfleisch an. Rouladen, Gulasch und diverse Bratenteile finden sich auf den Werbezetteln des Lebensmitteleinzelhandels, die Nachfrage der privaten Haushalte nach Rindfleisch nimmt zu. Bereits im Oktober 2017 wurden 4 €/ kg SG für Jungbullen überschritten, ein Erlös der letztmalig im Herbst 2012 erreicht wurde.



Die angebotenen Stückzahlen scheinen sich zu normalisieren, regional wird sogar von einem eher kleinen Angebot berichtet. Zugleich ist die Nachfrage von Seiten der Schlachtindustrie flott. Entsprechend stabil sind die Preise. Bei den Jungbullen herrscht derzeit ein relativ ausgeglichener Markt.



Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch empfiehlt in der KW 48 für Fleckvieh und Fleischrassen-Jungbullen der Handelsklasse R 3 einen Preis von 4,05 €/kg. Von den preismeldepflichtigen Schlachtbetrieben im Südwesten wurden in der KW 47 4,08 €/kg Schlachtgewicht für Jungbullen der Handelsklassen E-P bezahlt.



© Stetter, LEL Schwäbisch Gmünd
www.agrarmaerkte-bw.de

Stand: 28.11. 2017

Aktuelle Preise

(KW 48, Baden-Württemberg)

Ferkel
43,70
€/Ferkel
Schweine(S-P)
1,51
€/kg SG
Altsauen (M)
1,16
€/kg SG
Jungbullen (E-P)
4,08
€/kg SG
Kühe (E-P)
2,89
€/kg SG
Färsen (E-P)
3,56
€/kg SG
Kälber (E-P)
5,05
€/kg SG
Kälber (FlV)
4,83
€/kg LG
Kälber (Sbt.)
61,88
€/Tier
Eier (L/Boden)
21,50
Ct/Ei
Milch (Sep)
38,00
Ct/Liter

Quelle: LEL, LBV, BLE

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