Service-Navigation

Suchfunktion

Förderung
  • 29.10.2015

Förderung Baumschnitt

- derzeit keine Neuanträge möglich -
Ein fachgerechter Baumschnitt gewährleistet stabile und vitale Obstbäume. Mit dem Fördermodul „Baumschnitt" will die Landesregierung die Arbeit der Menschen wertschätzen, die Streuobstbäume pflegen und damit die Lebensdauer dieser wertvollen Bestände verlängern. Es soll außerdem dazu anregen, Netzwerke vor Ort zu bilden und das Engagement für die Streuobstwiesen zu bündeln. Gefördert wird der fachgerechte Schnitt von großkronigen Kern- und Steinobstbäumen (außer Brennkirschen) ab dem 3. Standjahr auf Streuobstwiesenflächen im Außenbereich.

Gemeinden, Vereine, Mostereien, Aufpreisinitiativen, Landschaftserhaltungsverbände, Abfindungsbrennereien und Gruppen von mindestens drei Privatpersonen konnten bis zum 15. Mai 2015 Sammelanträge bei den Regierungspräsidien einreichen. Mit den Sammelanträgen war ein fünfjähriges Schnittkonzept vorzulegen, das eine Mindestbaumzahl von 100 Bäumen umfasst. Pro Baum werden zwei Schnitte in fünf Jahren mit je 15 Euro gefördert. Die Auszahlung der Förderung wird jährlich für die durchgeführten Schnittmaßnahmen beantragt.

Wie wird die Auszahlung beantragt?

Hinweis: Die jährliche Auszahlung der Förderung kann nur von Maßnahmenteilnehmerinnen und -teilnehmern beantragt werden, die einen Sammelantrag bis zum 15. Mai 2015 gestellt und eine Bestätigung des zuständigen Regierungspräsidiums für die Aufnahme in das fünfjährige Förderprogramm erhalten haben.

Die Auszahlung der Förderung für die in der Schnittsaison 2016/17 durchgeführten Schnittmaßnahmen wird mit einem Auszahlungsantrag bei den zuständigen Regierungspräsidien beantragt und beruht auf dem eingereichten Schnittkonzept. Damit ist höchstens die im Konzept angegebene Anzahl an Schnittmaßnahmen für 2016/17 auszahlbar.

Die Frist für die Einreichung der Auszahlungsanträge bei den Regierungspräsidien ist der 15. April 2017.

Dem Auszahlungsantrag ist eine Einverständniserklärung aller am Sammelantrag beteiligten Personen beizufügen - sofern diese nicht schon im Vorjahr eingereicht wurde.

Wie funktioniert's? Einen Musterablauf für die Antragstellung finden Sie hier

Was ist noch zu beachten?

Im fünfjährigen Förderzeitraum muss jeder beantragte Baum mindestens zweimal geschnitten werden. Jeder Baum darf jedes Jahr geschnitten werden, er wird jedoch nur zweimal im Förderzeitraum gefördert.

Zusätzlich müssen die Antragstellerinnen und Antragsteller die Zahl der beantragten Bäume im Förderzeitraum erhalten. Andernfalls müssen sie Hochstammobstbäume nachpflanzen. Damit Nachpflanzungen und Jungbäume erfolgreich wachsen, soll man eine Baumscheibe offen halten: Ein Quadratmeter Fläche um den Jungbaum muss freigehackt sein.


Fachgerechter Baumschnitt

Der fachgerechte Baumschnitt soll die Lebensdauer, Vitalität und Stabilität der Streuobstbäume erhöhen.

Bei allen Schnittmaßnahmen ist zu beachten:

  • keine großflächigen Kappstellen, insbesondere nicht am Stamm,
  • keine Rindenrisse an den Schnittstellen,
  • sichere Statik des Baumes,
  • erkennbarer Kronenaufbau,
  • lebensdauerverlängernder Schnitt,
  • Fruchtholz bleibt im Baum – kein kahles Gerüst,
  • kein Frühjahres- oder Sommerschnitt bei Brutaktivität von Vögeln.

Eine Hilfestellung für die Durchführung eines fachgerechten Baumschnitts finden Sie hier.

Fußleiste