Die Flurbilanz...
... ist ein Gemeinschaftswerk der Landwirtschaftsverwaltung in Baden-Württemberg.
... bewertet landwirtschaftliche Flächen nach natürlichen und landwirtschaftlichen Gesichtspunkten
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in ihrer Bedeutung für landwirtschaftliche Betriebe, die Agrarstruktur und die Gesellschaft,
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als Entscheidungsgrundlage für unterschiedliche Planungen und Raumordnungsverfahren,
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zum nachhaltigen Schutz der landwirtschaftlichen Betriebe, der Böden und der Kulturlandschaft.
... wird auf digitalen Karten dargestellt
Die Flurbilanz dient...
... den landwirtschaftlichen Fachbehörden
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als wichtige Datengrundlage für Aufgaben im Bereich der Agrarstruktur und der Landschaftsentwicklung
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als Trägern öffentlicher Belange zu Stellungnahmen in Raumordnungsverfahren, in der Bauleitplanung, zur Flurneuordnung oder Schutzgebietsverfahren,
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für hoheitliche Aufgaben (Aufforstung, Pflegepflicht, Grundstücksverkehr),
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zur flächenbezogenen Fachplanung, z.B. Biotopvernetzungskonzepte, Mindestflurkonzepte, Landnutzungskonzepte, Agrarstrukturplanungen oder Natura2000.
... den Fachbehörden und Gemeinden
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als Entscheidungshilfe bei Nutzungskonflikten
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zur Reduzierung des Flächenverbrauchs,
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zur Steuerung der Flächennutzung,
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zur Aufstellung des Landschaftsplans und Flächennutzungsplans,
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zur Überwachung der Bewirtschaftungs- und Pflegepflicht,
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zum Auffinden von Ausgleichsflächen im Rahmen der Eingriffs- und Ausgleichsregelung (BNatSchG).
... der Landesentwicklung und der Regionalplanung
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zur Erarbeitung des Landschaftsrahmen- und Regionalplans,
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zur Bestimmung der Ziele im Landschaftsrahmenprogramm und Landesentwicklungsplan.
... dem Ressourcen- und Naturschutz
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als wichtige Informationsquelle für die Landschaftspflege sowie für Umweltberichte
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zur Sicherung des Leistungspotentials der Böden,
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zur Schonung hochwertiger, landwirtschaftlich genutzter Fläche,
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zur Bestimmung der Ziele für die Offenhaltung der Landschaft (Mindestflur).
... der Sicherung unserer Ernährungs-, Rohstoff- und Energiebasis.
Entstehung der Digitalen Flurbilanz
Im Zuge der beginnenden Nutzung von Geografischen Informationssystemen (GIS) in der Landwirtschaftsverwaltung ab 2005 wurde die Digitale Flurbilanz modellartig erstmals für den Verwaltungsraum des Regionalverbands Nordschwarzwald umgesetzt. Weitere Erfahrungen konnten im Rahmen der Unterstützung der „Strukturkommission Landwirtschaft auf den Fildern“ gesammelt werden.
Die Digitale Flurbilanz wird im Auftrag des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg, von der Landesanstalt für Entwicklung der Landwirtschaft und der ländlichen Räume (LEL) zusammen mit den unteren Landwirtschaftsbehörden an den Landratsämtern sowie den Regierungspräsidien erstellt. Damit wird der im Landwirtschafts- und Landeskulturgesetz (LLG) begründete Auftrag
- der Erzeugung von gesunden Lebensmitteln in ausreichendem Umfang unter Gewährleistung des notwendigen Eigenversorgungsanteils,
- der Gestaltung und Pflege der Kultur- und Erholungslandschaft,
- der Erhaltung und Verbesserung der natürlichen Lebensgrundlagen wie Boden, Wasser und Luft im Bereich der Landeskultur,
unterstützt.